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Versteigerung der Funkfrequenzen ist beendet
Pressemitteilung des BMWI
20.5.2010

Die Versteigerung des bisher größten Frequenzpakets in Deutschland durch die Bundesnetzagentur ist heute zu Ende gegangen. Damit wurde ein bedeutender Schritt hin zu einer flächendeckenden Versorgung mit Breitband getan. So genannte “weiße Flecken” können nun besser beseitigt werden. Das versteigerte Frequenzpaket umfasst insgesamt 360 Megahertz. Es setzt sich aus Frequenzen aus dem niedrigen Frequenzbereich (800-MHz-Band, “Digitale Dividende”) und aus dem höheren Frequenzbereich (2500-MHz-Band) zusammen. Damit lässt sich die funkgestützte Breitbandversorgung wesentlich verbessern.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: “Eine flächendeckende Breitbandversorgung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass wir schnell zu Wirtschaftswachstum und steigendem Wohlstand zurückkehren. Die Bundesregierung hat sich daher die flächendeckende Versorgung unseres Landes mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen zum Ziel gesetzt. Diesem Ziel sind wir mit der Versteigerung des Frequenzpakets einen bedeutenden Schritt näher gekommen. Durch das versteigerte Frequenzpaket kann die funkgestützte Breitbandversorgung deutlich verbessert werden. Davon werden insbesondere die kleineren Unternehmen in den ländlichen Räumen profitieren. Eine bessere Versorgung mit Breitband trägt dazu bei, dass bisher ungenutzte Potentiale dort endlich genutzt werden können.”

Für den Ausbau der “weißen Flecken” ist insbesondere die “Digitale Dividende” bestimmt. Diese hat hinsichtlich der ökonomischen Bedeutung ein Vielfaches gegenüber allen anderen Frequenzen in der Auktion ausgemacht. Die Unternehmen müssen entsprechend den Versteigerungsbedingen zunächst in den oft mit Breitband unversorgten ländlichen Gebieten investieren, die die Bundesländer aufgelistet haben.

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