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Interview auf der Herbstkonferenz: Digitale Infrastruktur: Breitband 2018 und danach?

Am 12. September fand die jährliche Konferenz der Breitbandinitiative statt. Organisiert von der Initiative D21, dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie dem Bitkom trafen sich zur Herbstkonferenz Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Aufgrund der bevorstehenden Funkfrequenzvergaben sowie der stetig wachsenden Relevanz des Ausbaus von Funktechnologien im Breitbandmix stand die Konferenz unter dem Motto: „Digitale Infrastruktur: Breitband 2018 – und danach“.

Die auf der Konferenz vorgestellten Anwendungsbeispiele zeigten eindrucksvoll warum der Breitbandausbau für die Wirtschaft und Gesellschaft zwingend und notwendig ist. Von der Landwirtschaft (Farming 4.0) über das veränderte Nutzungsverhalten beim Fernsehen (Streaming) bis hin zur Vernetzung im eigenen Haus (Connected Home) zeigten die Impulsvorträge spannende Anwendungsfälle wofür eine breitbandige Infrastruktur notwendig ist.

Die Akteure waren sich einig, dass der Breitbandausbau eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Wirtschaft und öffentliche Hand müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die „weißen Flecken“ gerade im ländlichen Gebieten an das Breitband angebunden werden. Das bekräftigte Staatssekretärin Dorothee Bär (MdB) in ihrer Keynote nochmals auf der Veranstaltung.

Eine schnelle Funkfrequenzvergabe, gezielte Fördermaßnahmen und ein ausgewogener Breitbandmix sind wichtige Bausteine für den flächendeckenden Breitbandausbau der Zukunft.