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Bundesweiter Infrastrukturatlas geht in die nächste Phase

Der von der Bundesnetzagentur betriebene bundesweite Infrastrukturatlas startet heute in die zweite Phase. Die Abfrageberechtigten können nun mehr Informationen, z. B. über die genaue geografische Lage von Infrastrukturen, erhalten. Gleichzeitig werden die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der von den teilnehmenden Infrastrukturinhabern gelieferten Daten erhöht.

“Die Bundesnetzagentur leistet mit dem Infrastrukturatlas einen wichtigen Beitrag beim Breitbandausbau. Die Unternehmen haben dies erkannt und beteiligen sich mittlerweile deutlich besser als noch bei der Inbetriebnahme des Infrastrukturatlas vor zwei Jahren”, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Der Infrastrukturatlas setzt eine zentrale Maßnahme der Breitbandstrategie der Bundesregierung um. Er enthält Geodaten über in Deutschland vorhandene Infrastrukturen, die beim Aufbau von Breitbandnetzen grundsätzlich mitgenutzt werden können. Dazu zählen beispielsweise vorhandene Glasfaserleitungen, Leerrohre, Funktürme, Masten und Funkstationen. Der Infrastrukturatlas soll die Nutzung von Synergien beim Breitbandausbau vorantreiben.
Die Daten stammen zurzeit von etwa 160 Unternehmen unterschiedlicher Branchen, die sich freiwillig am Aufbau des Infrastrukturatlas beteiligen. Die Nutzung des Infrastrukturatlas ist lediglich für Gebietskörperschaften und Unternehmen im Rahmen von Breitbandausbauprojekten möglich. Die jetzige Weiterentwicklung erfolgte gemeinsam mit den Inhabern der Infrastrukturen sowie den Nutzern. Es ist beabsichtigt, dass die Abfrageberechtigten die Daten zukünftig auch online abfragen können.

Unter der Rufnummer (0)800 8111777 hat die Bundesnetzagentur eine gebührenfreie Hotline für Fragen rund um den Infrastrukturatlas eingerichtet. Zudem sind unter www.bundesnetzagentur.de umfangreiche Informationen zu finden.