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	<title>Deutsche Breitbandinitiative &#187; Aktuelles</title>
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	<description>Ein Projekt von D21, BMWi und BITKOM</description>
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		<title>Versorgungsauflage im 800-MHz-Bereich jetzt auch in Schleswig-Holstein erf&#252;llt</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 11:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Falenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Kurth: &#8220;H&#228;lfte der dreizehn Bundesl&#228;nder versorgt&#8221; Zum Jahresschluss haben die Mobilfunkunternehmen die Versorgungsauflage im 800-MHz-Bereich jetzt auch in Schleswig-Holstein erf&#252;llt. Damit folgt Schleswig-Holstein als siebtes Bundesland Bayern, Baden-W&#252;rttemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die drei Unternehmen, Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH und Telefónica Germany GmbH &#38; Co. OHG, k&#246;nnen die von ihnen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurth: &#8220;H&#228;lfte der dreizehn Bundesl&#228;nder versorgt&#8221;</p>
<p>Zum Jahresschluss haben die Mobilfunkunternehmen die Versorgungsauflage im 800-MHz-Bereich jetzt auch in Schleswig-Holstein erf&#252;llt. Damit folgt Schleswig-Holstein als siebtes Bundesland Bayern, Baden-W&#252;rttemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die drei Unternehmen, Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH und Telefónica Germany GmbH &amp; Co. OHG, k&#246;nnen die von ihnen im 800-MHz-Bereich ersteigerten Frequenzen nun auch in diesem Bundesland frei nutzen.<br />
<span id="more-1206"></span><br />
&#8220;Anderthalb Jahre nach der Versteigerung der 800-MHz-Frequenzen ist der Breitbandausbau so weit vorangeschritten, dass bereits in der H&#228;lfte der insgesamt dreizehn mit Breitband unterversorgten Bundesl&#228;nder die Versorgungsauflagen erf&#252;llt sind. Ich gehe davon aus, dass die Netzbetreiber den Netzausbau auch im kommenden Jahr zur Verbesserung der Breitbandversorgung weiter vorantreiben werden&#8221;, betonte Matthias Kurth, Pr&#228;sident der Bundesnetzagentur.</p>
<p>Im Fr&#252;hjahr 2010 wurden Frequenzen f&#252;r den drahtlosen Netzzugang in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2,0 GHz und 2,6 GHz versteigert. Die Zuteilungen der 800-MHz-Frequenzen sind dabei mit einer stufenweisen Aus- und Aufbauverpflichtung verbunden. Die Bundesl&#228;nder hatten hierf&#252;r im Vorfeld der Versteigerung die mit Breitbandtechnologien unversorgten bzw. unterversorgten St&#228;dte und Gemeinden benannt, die entsprechend ihrer Einwohnerzahl in vier Priorit&#228;tsstufen unterteilt wurden.</p>
<p>Ein Netzbetreiber ist verpflichtet, in den Bundesl&#228;ndern bei der Nutzung der 800-MHz-Frequenzen stufenweise die St&#228;dte und Gemeinden der einzelnen Priorit&#228;tsstufen mit Breitbandanschl&#252;ssen zu versorgen. Vorrangig sollen St&#228;dte und Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern (Priorit&#228;tsstufe 1) mit mobilem Breitband versorgt werden. In den folgenden Stufen werden dann auch gr&#246;&#223;ere St&#228;dte erschlossen. Sobald die Versorgungsauflage erf&#252;llt ist, k&#246;nnen die Zuteilungsinhaber die 800-MHz Frequenzen in dem jeweiligen Bundesland frei nutzen. Bei der Beurteilung, ob die Versorgungsauflage erf&#252;llt ist, werden alle eingesetzten Technologien (Funk, DSL, Kabel etc.) ber&#252;cksichtigt.</p>
<p>weitere Informationen: <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/">http://www.bundesnetzagentur.de</a></p>
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		<title>Bundesnetzagentur zieht positive Bilanz</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Falenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesnetzagentur zieht positive Bilanz f&#252;r Wettbewerbsentwicklung im Telekommunikations- und Postbereich. Kurth: &#8220;Wertsch&#246;pfung der Wettbewerber im Festnetzbereich deutlich gestiegen&#8221; Der Wettbewerb hat sich im Bereich der Telefonanschl&#252;sse in den vergangenen Jahren weiter positiv entwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesnetzagentur in ihrem heute vorgestellten T&#228;tigkeitsbericht 2010/2011 f&#252;r den Telekommunikationsbereich. Auch die Anschlusszahlen der TV Kabelnetzbetreiber steigen weiterhin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesnetzagentur zieht positive Bilanz f&#252;r Wettbewerbsentwicklung im Telekommunikations- und Postbereich. Kurth: &#8220;Wertsch&#246;pfung der Wettbewerber im Festnetzbereich deutlich gestiegen&#8221;</p>
<p>Der Wettbewerb hat sich im Bereich der Telefonanschl&#252;sse in den vergangenen Jahren weiter positiv entwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesnetzagentur in ihrem heute vorgestellten T&#228;tigkeitsbericht 2010/2011 f&#252;r den Telekommunikationsbereich. Auch die Anschlusszahlen der TV Kabelnetzbetreiber steigen weiterhin. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Zahl der Anschl&#252;sse hier auf mehr als 3,5 Mio. erh&#246;ht. Das entspricht einer Steigerung um &#252;ber 50 Prozent.</p>
<p><span id="more-1191"></span><br />
&#8220;Bei den Telefonanschl&#252;ssen hat sich der Anteil der Wettbewerber in den vergangenen vier Jahren auf 38 Prozent verdoppelt. Mittlerweile stellen die Wettbewerber mehr als 14 Mio. Anschl&#252;sse zur Verf&#252;gung. Das Wachstum ist insbesondere auf sog. All-IP-Anschl&#252;sse zur&#252;ckzuf&#252;hren, bei denen auch die Sprachtelefonie &#252;ber den Datenanschluss erfolgt&#8221;, sagte Matthias Kurth, Pr&#228;sident der Bundesnetzagentur. &#8220;Die Wettbewerbsentwicklung belegt, dass sich der &#220;bergang zu einer nachtr&#228;glichen Entgeltkontrolle bew&#228;hrt hat. Die Bundesnetzagentur verf&#252;gt so nach wie vor &#252;ber die M&#246;glichkeit, all jene Angebote, die den Telefonanschluss umfassen, auf etwaige Missbr&#228;uchlichkeit hin zu &#252;berpr&#252;fen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Erfreulich ist, dass die Wettbewerber immer mehr in eigene Infrastrukturen investiert haben. Sie sind dadurch zunehmend unabh&#228;ngiger von der Infrastruktur des ehemaligen Monopolunternehmens geworden. Der Anteil der eigenen Wertsch&#246;pfung der Wettbewerber hat sich daher von 40 Prozent im Jahr 2000 auf nunmehr etwa 70 Prozent erh&#246;ht. An dieser Entwicklung haben die TV-Kabelnetzbetreiber einen wesentlichen Anteil&#8221;, betonte Kurth.</p>
<p>Entwicklung im Breitbandmarkt</p>
<p>Generell hat sich allerdings das Wachstum bei den Breitbandanschl&#252;ssen weiter abgeschw&#228;cht. Zur Jahresmitte 2011 wurden in Deutschland ca. 26,7 Mio. Breitbandanschl&#252;sse genutzt. Damit liegt die Penetrationsrate – bezogen auf alle Haushalte – nun bei etwa zwei Drittel. Dabei sind DSL-Anschl&#252;sse nach wie vor die f&#252;hrende Technologie zur Realisierung breitbandiger Internetzug&#228;nge.</p>
<p>&#8220;Deutschland hat seine Position im Hinblick auf die Breitbandversorgung der Bev&#246;lkerung im europ&#228;ischen Vergleich weiter gefestigt. Mit einer Penetrationsrate von &#252;ber 32 Prozent – bezogen auf die Zahl der Einwohner – liegen wir deutlich &#252;ber dem EU-Durchschnitt von 26,6 Prozent&#8221;, hob Kurth hervor.</p>
<p>Die Verteilung der Marktanteile zwischen der Deutschen Telekom AG (DT AG) und ihren Wettbewerbern ist im Berichtszeitraum weitgehend stabil geblieben. Die Wettbewerber haben ihren Anteil von &#252;ber 54 Prozent halten k&#246;nnen.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich hat sich der Trend hin zu B&#252;ndelangeboten weiter verst&#228;rkt. Insbesondere B&#252;ndel aus Telefonie und Internetzug&#228;ngen machen einen zunehmenden Anteil der abgeschlossenen Vertr&#228;ge aus. Deutschland befindet sich bei dieser Entwicklung im europ&#228;ischen Vergleich an der Spitze.</p>
<p>&#8220;B&#252;ndelangebote bieten aus Sicht der Anbieter den Vorteil, dass die Gesch&#228;ftsbeziehung zum Kunden vereinfacht wird, da dieser verschiedene Leistungen aus einem Vertrag erh&#228;lt. Dadurch wird gleichzeitig eine h&#246;here Kundenbindung erreicht. In die B&#252;ndelangebote werden in j&#252;ngster Zeit weitere Elemente integriert. So kommen neben TV-Angeboten zunehmend Mobilfunk- und sog. Cloud-Dienste hinzu&#8221;, erl&#228;uterte Kurth.</p>
<p>Breitbandausbau</p>
<p>Durch die Umr&#252;stung der TV-Kabelnetze auf den neuen &#220;bertragungsstandard DOCSIS 3.0 k&#246;nnten heute bereits 16 Mio. Haushalte diese leistungsf&#228;higen Breitbandanschl&#252;sse in Anspruch nehmen, die &#220;bertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 120 Mbit/s zulassen. Dar&#252;ber hinaus haben vor allem regional t&#228;tige Unternehmen begonnen, zun&#228;chst in den Zentren gr&#246;&#223;erer St&#228;dte Glasfaser Anschlussnetze auszurollen. Nach Angaben des BUGLAS (Bundesverband Glasfaseranschluss) werden seine Mitgliedsunternehmen bis Ende 2011 etwa 870.000 Glasfaseranschl&#252;sse (FTTH und FTTB) installiert haben. Die DT AG beabsichtigt bis zum Jahresende 160.000 Haushalte in zehn deutschen St&#228;dten mit Glasfaseranschlusstechnologie zu erschlie&#223;en. Ende 2011 d&#252;rften nach den Planungen der verschiedenen Anbieter also insgesamt etwa 1 Mio. Haushalte mit Glasfaseranschl&#252;ssen ausgestattet sein. Allerdings haben Mitte 2011 erst ca. 140.000 Haushalte tats&#228;chlich diese M&#246;glichkeit genutzt.</p>
<p>&#8220;Generell zeigt sich bei den hochleistungsf&#228;higen Anschlusstechnologien ein deutlicher Abstand zwischen Versorgungsm&#246;glichkeit und tats&#228;chlicher Nachfrage. Dies ist auch darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, dass Anwendungen, die hochbitratige Anschl&#252;sse zwingend erforderlich machen, derzeit noch als entscheidender Treiber der Nachfrage fehlen. Auch in vielen anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern beobachten wir ein &#228;hnliches Verhalten der Verbraucher&#8221;, sagte Kurth.</p>
<p>&#8220;Durch den Ausbau der Mobilfunknetze der vierten Generation wird sich auch der intermodale Wettbewerb weiter intensivieren. Dies wird dazu beitragen, ein Angebot von Anschl&#252;ssen mit niedrigeren Kapazit&#228;ten in K&#252;rze fl&#228;chendeckend zu erreichen. Mit einem Mix an Strategien und Technologien – VDSL, FTTB, FTTH, TV-Kabel und drahtlose Technologien – ist das Ziel der Breitbandstrategie im Wettbewerb zu erreichen&#8221;, betonte Kurth.</p>
<p>Dass der wettbewerblich getriebene Ausbau der Breitbandnetze z&#252;gig voranschreitet, zeigt sich an der Verf&#252;gbarkeit von Breitbandanschl&#252;ssen mit einer Downloadgeschwindigkeit von 1 Mbit/s. Diese hat sich seit 2009 auf nun ca. 99 Prozent erh&#246;ht. Die Verf&#252;gbarkeit von Anschl&#252;ssen mit 2 Mbit/s und mehr ist im selben Zeitraum von 70 Prozent auf 93,3 Prozent gestiegen.</p>
<p>Die Bundesnetzagentur hat mit den im Mai 2010 versteigerten Frequenzen (sog. Digitale Dividende) einen wesentlichen Beitrag zur Breitbandversorgung geleistet. Vorrangiges Ziel bei der Ausgestaltung und der Durchf&#252;hrung der Versteigerung war es, g&#252;nstige regulatorische Rahmenbedingungen f&#252;r eine schnelle und effiziente Versorgung der Bev&#246;lkerung mit mobilen breitbandigen Anwendungen zu schaffen. Mit einer speziellen Versorgungsverpflichtung wurde die Voraussetzung f&#252;r die Schlie&#223;ung von Versorgungsl&#252;cken bei der breitbandigen Internetversorgung geschaffen.</p>
<p>&#8220;Die unmittelbar im Anschluss an die Auktion erfolgten umfangreichen Netzausbauaktivit&#228;ten sowie die Markteinf&#252;hrung von neuen Technologien – wie LTE – zeigen, dass die Netzbetreiber den Breitbandausbau in Deutschland forcieren. Bereits im laufenden Jahr wurde in sechs von 13 Bundesl&#228;ndern die geforderte Versorgung erreicht. Damit wurden den Verbrauchern mehr Qualit&#228;t, zus&#228;tzliche Kapazit&#228;t und bessere Geschwindigkeiten bei der mobilen Datennutzung bereitgestellt&#8221;, stellte Kurth fest.</p>
<p>Weitere wichtige Akzente f&#252;r den Breitbandausbau setzte das NGA-Forum der Bundesnetzagentur. Interoperabilit&#228;t, also das Zusammenspiel der Netze, ist ein Kernelement f&#252;r den Erfolg des Ausbaus der zuk&#252;nftigen Breitbandnetz Infrastruktur. Insbesondere um Transaktionskosten zu begrenzen, besteht die Notwendigkeit, national einheitlich anwendbare Spezifikationen von Vorleistungsprodukten zu entwickeln. Nicht zuletzt mit der Erarbeitung und Ver&#246;ffentlichung einer Leistungsbeschreibung f&#252;r ein Ebene-2-Bitstromprodukt hat das NGA-Forum einen Durchbruch erzielt und die Grundlage f&#252;r freiwillige Kooperationen gelegt.</p>
<p>&#8220;Ich freue mich, dass die Ergebnisse durch einen von Sachlichkeit und Kompromissbereitschaft gepr&#228;gten Konsens der Teilnehmer erreicht werden konnten. Mein Appell richtet sich nun an alle Marktteilnehmer, die Ergebnisse bei ihren Planungen zu ber&#252;cksichtigen und entsprechend in ihren Prozessen und technischen Realisierungen zu implementieren&#8221;, sagte Kurth.</p>
<p>Mobilfunk</p>
<p>Der Anteil der mobilen Kommunikation ist noch einmal deutlich gestiegen. Inzwischen entf&#228;llt etwa ein Drittel der gesamten Gespr&#228;chsminuten auf den Mobilfunk.</p>
<p>&#8220;Im Mobilfunkbereich besteht ein starker Wettbewerb der Anbieter untereinander. Die E-Netze haben in den letzten Jahren weiter Marktanteile gewinnen k&#246;nnen. Gerade mit Blick auf die anderen L&#228;nder in Europa zeigt sich, dass die Konzentration auf dem deutschen Mobilfunkmarkt vergleichsweise gering ist. Der Kunde profitiert hiervon durch gute Angebote und niedrige Preise&#8221;, so Kurth.</p>
<p>Entwicklung im Postmarkt</p>
<p>Im Postmarkt war die Gesamtentwicklung von branchen&#252;bergreifenden Entwicklungen gepr&#228;gt. Nach den letzten Auswirkungen der Wirtschaftskrise konnte der Markt insbesondere im Jahr 2011 wieder von einer guten Konjunkturentwicklung profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesnetzagentur in ihrem heute ebenfalls ver&#246;ffentlichten T&#228;tigkeitsbericht 2010/2011 f&#252;r den Postbereich.</p>
<p>Die Ums&#228;tze im Gesamtmarkt lagen im Jahr 2010 bei rund 28 Mrd. Euro. Im lizenzpflichtigen Briefbereich bis 1.000 g hatte die Deutsche Post AG (DP AG) einen Anteil von 8,1 Mrd. Euro, die Wettbewerber lagen bei 0,9 Mrd. Euro.</p>
<p>Matthias Kurth zeigte sich erfreut, dass sich der sog. KEP-Markt (Kurier-, Express- und Paketdienste) wirtschaftlich wieder positiv entwickelt habe. &#8220;Das Umsatzvolumen betrug im Jahr 2010 insgesamt rund 18,8 Mrd. Euro (2009: 16,4 Mrd. Euro) und f&#252;r das erste Halbjahr 2011 lag es bei 9,7 Mrd. Euro. Im Paketmarkt hat sich die Wettbewerbssituation weiter verbessert. Privatkunden nutzen seit geraumer Zeit auch das fl&#228;chendeckende Angebot von Hermes zus&#228;tzlich zum Angebot der Deutschen Post DHL. Es ist weiterhin ein sp&#252;rbarer Anstieg der Paketmengen zu verzeichnen, da insbesondere der Versandhandel &#252;ber das Internet stetig zunimmt.“</p>
<p>Dagegen sind nach Kurths Worten im Briefmarkt in den letzten drei Jahren keine wesentlichen &#196;nderungen der Marktverh&#228;ltnisse eingetreten. &#8220;Im Jahr 2010 betrugen die Ums&#228;tze 9,0 Mrd. Euro (2009: 9,2 Mrd. Euro), die Sendungsmengen lagen bei 16,4 Mrd. (2009: 16,3 Mrd.). Der Marktanteil der Wettbewerber konnte sich allerdings umsatzbezogen gegen&#252;ber dem Jahr 2009 von 9,3 Prozent auf 10,4 Prozent in 2010 steigern.&#8221;</p>
<p>Die beiden T&#228;tigkeitsberichte k&#246;nnen auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter www.Bundesnetzagentur.de heruntergeladen werden.</p>
<p>Quelle: Bundesnetzagentur</p>
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		<title>„Connecting Europe“: Kommission genehmigt 50 Mrd. EUR f&#252;r den Ausbau der europ&#228;ischen Netze</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 12:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Falenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbandnetze]]></category>
		<category><![CDATA[Connecting]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<description><![CDATA[Br&#252;ssel, 19. Oktober 2011 – Die Europ&#228;ische Kommission hat heute einen Plan vorgelegt, der Investitionen von 50 Mrd. EUR in die Verkehrs-, die Energie- und die digitalen Netze Europas vorsieht. Gezielte Investitionen in wichtige Infrastrukturen tragen zur Schaffung von Arbeitspl&#228;tzen und zur Steigerung der Wettbewerbsf&#228;higkeit in einer Zeit bei, in der Europa dies ganz besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Br&#252;ssel, 19. Oktober 2011 – Die Europ&#228;ische Kommission hat heute einen Plan vorgelegt, der Investitionen von 50 Mrd. EUR in die Verkehrs-, die Energie- und die digitalen Netze Europas vorsieht. Gezielte Investitionen in wichtige Infrastrukturen tragen zur Schaffung von Arbeitspl&#228;tzen und zur Steigerung der Wettbewerbsf&#228;higkeit in einer Zeit bei, in der Europa dies ganz besonders n&#246;tig hat. Mit der Fazilit&#228;t „Connecting Europe“ werden Projekte finanziert, mit denen die L&#252;cken in den europ&#228;ischen Verkehrs- und Energietrassen und digitalen Netzen geschlossen werden. Au&#223;erdem sorgt sie f&#252;r eine umweltfreundlichere europ&#228;ische Wirtschaft, indem – im Einklang mit der Strategie Europa 2020 – sauberere Verkehrstr&#228;ger, Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen und die Nutzung erneuerbarer Energien gef&#246;rdert werden. <span id="more-1184"></span>Zudem tragen die Investitionen in die Energienetze zur weiteren Integration des Energiebinnenmarkts, zur Verringerung der Abh&#228;ngigkeit der EU von Energieeinfuhren und zur Erh&#246;hung der Versorgungssicherheit bei. Erg&#228;nzend zur Fazilit&#228;t „Connecting Europe“ zu hat die Kommission auch die „Europa-2020-Projektanleiheninitiative“ angenommen. Hierbei handelt es sich um eines von mehreren Risikoteilungsinstrumenten, auf die f&#252;r die Zwecke von „Connecting Europe“ zur&#252;ckgegriffen werden kann, um f&#252;r Projekte Privatkapital zu mobilisieren. Die Pilotphase wird bereits n&#228;chstes Jahr beginnen.</p>
<p>Durch Konzentration auf intelligente, nachhaltige und l&#252;ckenlose Verkehrs- und Energienetze sowie digitale Netze wird „Connecting Europe“ zur Vollendung des europ&#228;ischen Binnenmarktes beitragen. Die Kommission hat Projekte ausgew&#228;hlt, bei denen durch zus&#228;tzliche EU-Investitionen die gr&#246;&#223;te Wirkung erzielt werden kann. Insbesondere erwartet die Kommission, dass durch die Investitionen aus „Connecting Europe“ weiteres Kapital aus privaten und &#246;ffentlichen Quellen mobilisiert wird, da die Glaubw&#252;rdigkeit von Infrastrukturprojekten auf diese Weise erh&#246;ht und die Risiken verringert werden. Aus Gr&#252;nden der Effizienz und Einfachheit schl&#228;gt die Kommission zum ersten Mal ein einziges Finanzinstrument f&#252;r die Netze in allen drei Bereichen vor.</p>
<p>Kommissionspr&#228;sident José Manuel Barroso erkl&#228;rte hierzu: „Connecting Europe und die Projektanleiheninitiative machen deutlich, welchen Mehrwert Europabewirken kann. Die Vorschl&#228;ge tragen dazu bei, dass die f&#252;r unsere B&#252;rger und Unternehmen so wichtigen Stra&#223;en, Schienenstrecken, Energienetze, Pipelines und Breitbandnetze errichtet werden k&#246;nnen. Wir beseitigen L&#252;cken in Europas Infrastrukturnetzen, die anders nicht geschlossen werden w&#252;rden. Mit diesen Investitionen schaffen wir Wachstum und Arbeitspl&#228;tze und vereinfachen gleichzeitig die Arbeits- und Reisebedingungen f&#252;r Millionen europ&#228;ischer B&#252;rger und Unternehmen.“</p>
<p>„Connecting Europe“ wird mehr private Finanzmittel mobilisieren und erm&#246;glichen, dass mit innovativen Finanzinstrumenten wie Garantien und Projektanleihen eine gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Hebelwirkung der bereitgestellten EU-Mittel erzielt wird. Die Europ&#228;ische Kommission wird eng mit der Europ&#228;ischen Investitionsbank (EIB) zusammenarbeiten, um Kapitalmarktinvestoren mit Interesse an langfristigen Investitionen mit stabilem Ertrag ins Boot zu holen.</p>
<p>vollst&#228;ndige Meldung: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/1200&#038;format=HTML&#038;aged=0&#038;language=DE&#038;guiLanguage=en </p>
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		<item>
		<title>NGA-Forum einigt sich auf Leistungsbeschreibung f&#252;r Breitbandzugangsprodukt</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 08:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Falenski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das NGA-Forum, das sich aus Experten des Telekommunikationsbereichs zusammensetzt und vom Pr&#228;sidenten der Bundesnetzagentur moderiert und geleitet wird, hat auf seiner letzten Sitzung einen entscheidenden Fortschritt f&#252;r die Nutzung neuer Glasfasernetze erzielt. &#8220;Es gibt nun ein sehr detailliertes Konzept, wie Netzbetreiber untereinander aber auch Diensteanbieter gegen&#252;ber Netzbetreibern neu errichtete Glasfasernetze nutzen k&#246;nnen und Zugang zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das NGA-Forum, das sich aus Experten des Telekommunikationsbereichs zusammensetzt und vom Pr&#228;sidenten der Bundesnetzagentur moderiert und geleitet wird, hat auf seiner letzten Sitzung einen entscheidenden Fortschritt f&#252;r die Nutzung neuer Glasfasernetze erzielt.</p>
<p>&#8220;Es gibt nun ein sehr detailliertes Konzept, wie Netzbetreiber untereinander aber auch Diensteanbieter gegen&#252;ber Netzbetreibern neu errichtete Glasfasernetze nutzen k&#246;nnen und Zugang zu fremden Netzen erhalten. Das Konzept wurde von einer Arbeitsgruppe entwickelt, in der regionale und bundesweite Telekommunikationsunternehmen vertreten waren. Mit dem Ansatz der freiwilligen Kooperation wurde ein neuer Weg beschritten, der nun erfreulicherweise konkrete Fr&#252;chte getragen hat&#8221;, sagte Matthias Kurth, Pr&#228;sident der Bundesnetzagentur.<br />
<span id="more-1176"></span><br />
&#8220;Wir haben jetzt eine entscheidende Grundlage geschaffen, dass jeder Investor in neue Netze eine Richtschnur f&#252;r die technischen Standards des Ausbaus erh&#228;lt und somit die Planungssicherheit in zuk&#252;nftige Investitionen erh&#246;ht wird. Diese Einigung ist im engeren Sinne zwar nicht rechtsverbindlich, wird aber schon im Eigeninteresse der Akteure die Kooperation bef&#246;rdern. Die erzielte Einigung tr&#228;gt zur netz&#252;bergreifenden Realisierung von Diensten bei, da sie die Abstimmung &#252;ber technische Schnittstellen und operative Prozesse erm&#246;glicht. Ich w&#252;rde mich freuen, wenn die Leistungsbeschreibung in der Art eines Mustervertrags f&#252;r Kooperationsvereinbarungen herangezogen und an spezifische Bed&#252;rfnisse angepasst wird. Im Zeitalter des Internets werden die zahlreichen Teilnetze umso wertvoller, je mehr sie miteinander gekoppelt sind und je mehr Auswahlm&#246;glichkeiten der Endnutzer hat&#8221;, sagte Kurth.</p>
<p>&#8220;Mit diesem Schritt lassen sich die erheblichen Investitionen auf viele Schultern verteilen, die f&#252;r eine fl&#228;chendeckende hochbitratige Versorgung in Deutschland notwendig sind. Nur durch Anstrengungen einer Vielzahl von – zum Teil auch mittelst&#228;ndischen – Unternehmen kann diese Leistung erbracht werden&#8221;, betonte Kurth.</p>
<p>Bereits im Mai 2011 hatte das NGA-Forum ein Grundsatzdokument ver&#246;ffentlicht, das technische und operationelle Aspekte des Zugangs zu Glasfasernetzen und anderen NGA-Netzen betraf.</p>
<p>Bei der Leistungsbeschreibung f&#252;r ein Breitbandzugangsprodukt, auf das sich das Forum jetzt geeinigt hat, handelt es sich um einen sog. Ebene-2-Bitstromzugang. Die Leistungsbeschreibung definiert die technischen und operationellen Schnittstellen sowie die zur Interoperation erforderlichen wesentlichen Gesch&#228;ftsprozesse.</p>
<p>Die Leistungsbeschreibung ist neutral in Bezug auf Zugangsnetz-Architekturen und Technologien. Sie legt die grunds&#228;tzlichen Strukturen, Modelle, Protokolle, Parameter usw. f&#252;r die Interoperation fest. Dar&#252;ber hinaus zielt sie darauf ab, NGA-Betreibern und den Endkundenanbietern von NGA-Produkten Beschreibungen f&#252;r eine einheitliche und m&#246;glichst einfache Ausgestaltung der innerhalb einer Vorleistungskooperation notwendigen Prozesse zu erm&#246;glichen. Besonderes Augenmerk liegt auf einem einheitlichen Modell f&#252;r den Anbieterwechsel, um m&#246;glichst einen unterbrechungsfreien Wechsel des Endkunden durch verl&#228;ssliche Koordination aller Beteiligten zu erreichen. Die Leistungsbeschreibung besteht aus einem Rahmendokument sowie aus mehreren Einzeldokumenten.</p>
<p>Sowohl die Leistungsbeschreibung als auch das Grundsatzdokument sind unter www.bundesnetzagentur.de zu finden.</p>
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		<title>Bundesweiter Infrastrukturatlas geht in die n&#228;chste Phase</title>
		<link>http://breitbandinitiative.de/news/bundesweiter-infrastrukturatlas-geht-in-die-nachste-phase</link>
		<comments>http://breitbandinitiative.de/news/bundesweiter-infrastrukturatlas-geht-in-die-nachste-phase#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 09:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Falenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Der von der Bundesnetzagentur betriebene bundesweite Infrastrukturatlas startet heute in die zweite Phase. Die Abfrageberechtigten k&#246;nnen nun mehr Informationen, z. B. &#252;ber die genaue geografische Lage von Infrastrukturen, erhalten. Gleichzeitig werden die Sicherheitsma&#223;nahmen zum Schutz der von den teilnehmenden Infrastrukturinhabern gelieferten Daten erh&#246;ht. &#8220;Die Bundesnetzagentur leistet mit dem Infrastrukturatlas einen wichtigen Beitrag beim Breitbandausbau. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der von der Bundesnetzagentur betriebene bundesweite Infrastrukturatlas startet heute in die zweite Phase. Die Abfrageberechtigten k&#246;nnen nun mehr Informationen, z. B. &#252;ber die genaue geografische Lage von Infrastrukturen, erhalten. Gleichzeitig werden die Sicherheitsma&#223;nahmen zum Schutz der von den teilnehmenden Infrastrukturinhabern gelieferten Daten erh&#246;ht.</p>
<p>&#8220;Die Bundesnetzagentur leistet mit dem Infrastrukturatlas einen wichtigen Beitrag beim Breitbandausbau. Die Unternehmen haben dies erkannt und beteiligen sich mittlerweile deutlich besser als noch bei der Inbetriebnahme des Infrastrukturatlas vor zwei Jahren&#8221;, sagte Matthias Kurth, Pr&#228;sident der Bundesnetzagentur.<br />
<span id="more-1169"></span><br />
Der Infrastrukturatlas setzt eine zentrale Ma&#223;nahme der Breitbandstrategie der Bundesregierung um. Er enth&#228;lt Geodaten &#252;ber in Deutschland vorhandene Infrastrukturen, die beim Aufbau von Breitbandnetzen grunds&#228;tzlich mitgenutzt werden k&#246;nnen. Dazu z&#228;hlen beispielsweise vorhandene Glasfaserleitungen, Leerrohre, Funkt&#252;rme, Masten und Funkstationen. Der Infrastrukturatlas soll die Nutzung von Synergien beim Breitbandausbau vorantreiben.<br />
Die Daten stammen zurzeit von etwa 160 Unternehmen unterschiedlicher Branchen, die sich freiwillig am Aufbau des Infrastrukturatlas beteiligen. Die Nutzung des Infrastrukturatlas ist lediglich f&#252;r Gebietsk&#246;rperschaften und Unternehmen im Rahmen von Breitbandausbauprojekten m&#246;glich. Die jetzige Weiterentwicklung erfolgte gemeinsam mit den Inhabern der Infrastrukturen sowie den Nutzern. Es ist beabsichtigt, dass die Abfrageberechtigten die Daten zuk&#252;nftig auch online abfragen k&#246;nnen.</p>
<p>Unter der Rufnummer (0)800 8111777 hat die Bundesnetzagentur eine geb&#252;hrenfreie Hotline f&#252;r Fragen rund um den Infrastrukturatlas eingerichtet. Zudem sind unter www.bundesnetzagentur.de umfangreiche Informationen zu finden.</p>
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		<title>TK-Wirtschaft einigt sich auf Grunds&#228;tze des Ausbaus</title>
		<link>http://breitbandinitiative.de/news/telekommunikationswirtschaft-einigt-sich-auf-grundsaetze-des-breitbandausbaus</link>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 14:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Falenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wir haben einen entscheidenden Durchbruch f&#252;r Planungssicherheit und zus&#228;tzliche Investitionen in neue Breitbandnetze in der letzten Sitzung des NGA(Next Generation Access)-Forums erreicht. Das Ergebnis wurde erstmals auch durch einen intensiven und von Sachlichkeit und Kompromissbereitschaft gepr&#228;gten Konsens zahlreicher Akteure der Telekommunikationsbranche erarbeitet. Zum ersten Mal besteht daher die Hoffnung, dass dieser f&#252;r Deutschland wichtige Zukunftsmarkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir haben einen entscheidenden Durchbruch f&#252;r Planungssicherheit und zus&#228;tzliche Investitionen in neue Breitbandnetze in der letzten Sitzung des NGA(Next Generation Access)-Forums erreicht. Das Ergebnis wurde erstmals auch durch einen intensiven und von Sachlichkeit und Kompromissbereitschaft gepr&#228;gten Konsens zahlreicher Akteure der Telekommunikationsbranche erarbeitet. Zum ersten Mal besteht daher die Hoffnung, dass dieser f&#252;r Deutschland wichtige Zukunftsmarkt der Breitbandkommunikation durch freiwillige Kooperationsprinzipien gestaltet werden kann&#8221;, sagte der Pr&#228;sident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.<br />
<span id="more-1017"></span><br />
Das NGA-Forum wird vom Pr&#228;sidenten der Bundesnetzagentur lediglich moderiert und kann daher im Gegensatz zu Regulierungsentscheidungen keine rechtlich verbindlichen Beschl&#252;sse treffen. Dennoch ist Kurth optimistisch, dass das jetzt erarbeitete Konzept die Marktrealit&#228;t gestalten und bestimmen kann.</p>
<p>&#8220;Wir werden jetzt in der Praxis sehen, ob die relevanten Teilnehmer des Telekommunikationsmarkts sich in ihren t&#228;glichen Entscheidungen und vor allem bei ihren Vertragsabschl&#252;ssen an diesen Prinzipien orientieren. Die spannende Frage, ob auf Regulierungseingriffe verzichtet werden kann, steht und f&#228;llt mit dem tats&#228;chlichen Erfolg dieser freiwilligen Prinzipien in der Zukunft&#8221;, sagte Pr&#228;sident Kurth.</p>
<p>Das NGA-Forum unter Leitung der Bundesnetzagentur hat jetzt ein Grundsatzdokument zur Interoperabilit&#228;t von modernen Breitbandnetzen, also f&#252;r das Zusammenspiel dieser Netze, verabschiedet. Auf dieser Grundlage kann die Vielzahl unterschiedlichster Akteure, gerade auch die mit lokalen bzw. regionalen Breitbandnetzen, ihre Dienste netz&#252;bergreifend bundesweit im Wettbewerb realisieren.</p>
<p>&#8220;Eine erfreulich gro&#223;e Zahl von Telekommunikationsunternehmen investiert schon heute in hochleistungsf&#228;hige Breitbandnetze, insbesondere in Glasfasernetze. F&#252;r die Entwicklung m&#246;glichst fl&#228;chendeckender moderner Breitbandnetze muss aber auch weiterhin ein au&#223;erordentlich hohes Investitionsvolumen aufgebracht werden. Damit die dabei entstehenden einzelnen Netze netz&#252;bergreifend Dienste realisieren k&#246;nnen, sind einheitlich spezifizierte Vorleistungsprodukte sowie eine multilaterale Abstimmung &#252;ber technische Schnittstellen und operative Prozesse zwingend erforderlich. Dies kann auf Grundlage der jetzt erzielten Einigung geschehen&#8221;, sagte Matthias Kurth. &#8220;Marktteilnehmer k&#246;nnen auf dieser Grundlage bilateral Vereinbarungen &#252;ber verschiedene Vorleistungsprodukte schlie&#223;en. F&#252;r sie wurde die notwendige Planungssicherheit und Transparenz geschaffen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Mit der Verabschiedung dieses Dokuments hat das NGA-Forum einen wesentlichen Beitrag im Rahmen der Breitbandstrategie der Bundesregierung geleistet&#8221;, stellte Pr&#228;sident Kurth fest. &#8220;Es ist eine wichtige Voraussetzung f&#252;r weitere Investitionen und Innovationen in die modernen Breitbandnetze der Zukunft &#252;berall in Deutschland. Sie sind f&#252;r den weiteren Ausbau vor Ort und f&#252;r den Standort Deutschland insgesamt von gr&#246;&#223;ter Wichtigkeit. Das nun erreichte Ergebnis sowie die hierauf aufsetzenden weiteren Arbeiten des NGA Forums werden auch in den IT-Gipfel-Prozess eingebracht.&#8221;</p>
<p>Das Grundsatzdokument ordnet alle relevanten Zugangsprodukte entsprechend ihrer technischen Anforderungen im Hinblick auf die Zugangschnittstelle sowie weitere Kooperationsschnittstellen. Es geht insbesondere auf Zugangsnetz-Architekturen und Technologien ein, beschreibt Anforderungen an Vorleistungsprodukte und leitet Beschreibungen und Empfehlungen f&#252;r Kooperationsschnittstellen ab. Ebenso werden im Hinblick auf Gesch&#228;ftsprozesse die Rollen der bei Kooperationen beteiligten Marktteilnehmer sowie die Anforderungen aus Endkundensicht identifiziert und daraus die abstimmungsbed&#252;rftigen Schnittstellen abgeleitet. Diese schlie&#223;en u. a. Bereitstellung, Beendigung, Entst&#246;rung und Anbieterwechsel ein.</p>
<p>Ausgehend von dieser Grundlage wird in einem zweiten noch zu erarbeitenden Ergebnisdokument auf Basis der erarbeiteten Rahmenspezifikation eine Leistungsbeschreibung eines Ethernet-Bitstromzugangsproduktes erstellt. Idealerweise kann diese Leistungsbeschreibung als einfache Grundlage (in der Art eines Mustervertrags) f&#252;r bilaterale Kooperationsvereinbarungen herangezogen und auf spezifische Situationen angepasst werden.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Breitband-Strategie der Bundesregierung hatte die Bundesnetzagentur nach einem &#246;ffentlichen Diskussionsprozess Eckpunkte zur regulatorischen Begleitung des Aus- und Aufbaus moderner Breitbandnetze ver&#246;ffentlicht. In der Folge hat die Bundesnetzagentur das NGA-Forum ins Leben gerufen, welches einen erfolgreichen Ausbau der Breitbandnetze unterst&#252;tzen soll.</p>
<p>Das Dokument „Technische und operationelle Aspekte des Zugangs zu Glasfasernetzen und anderen NGA-Netzen“ kann auf der Internetseite der Bundesnetzagentur abgerufen werden: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/RegulierungTelekommunikation/NGAForum/NGAForum_Basepage.html?nn=65116</p>
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		<title>Breitbandb&#252;ro des Bundes nimmt seine Arbeit auf</title>
		<link>http://breitbandinitiative.de/news/breitbandbuero-des-bundes-nimmt-seine-arbeit-auf</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 12:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Falenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Br&#252;derle: &#8220;Beratungs- und Informationsangebot des Bundes wird verst&#228;rkt&#8221; Das Breitbandb&#252;ro des Bundes (BBB) nimmt heute seine Arbeit auf. Das BBB ist ab sofort unter der Telefonnummer 030/60 40 40 60 bzw. per E-Mail unter kontakt@breitbandbuero.de f&#252;r am Breitbandausbau interessierte B&#252;rger, L&#228;nder- und Kommunalvertreter, Verb&#228;nde sowie Unternehmen der IKT-Branche erreichbar. Aufgabe des Breitbandb&#252;ros ist eine Verst&#228;rkung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Br&#252;derle: &#8220;Beratungs- und Informationsangebot des Bundes wird verst&#228;rkt&#8221;</p>
<p>Das Breitbandb&#252;ro des Bundes (BBB) nimmt heute seine Arbeit auf. Das BBB ist ab sofort unter der Telefonnummer 030/60 40 40 60 bzw. per E-Mail unter kontakt@breitbandbuero.de f&#252;r am Breitbandausbau interessierte B&#252;rger, L&#228;nder- und Kommunalvertreter, Verb&#228;nde sowie Unternehmen der IKT-Branche erreichbar.</p>
<p>Aufgabe des Breitbandb&#252;ros ist eine Verst&#228;rkung des Beratungs- und Informationsangebotes. Es h&#228;lt Kontakt zu den Breitbandeinrichtungen der L&#228;nder, erarbeitet Leitf&#228;den zu aktuellen Themen und organisiert und begleitet Dialogveranstaltungen und Workshops. Das Breitbandb&#252;ro erg&#228;nzt somit die Beratungs- und Informationsangebote der L&#228;nder.<br />
<span id="more-869"></span><br />
Der Bundesminister f&#252;r Wirtschaft und Technologie, Rainer Br&#252;derle: &#8220;Fl&#228;chendeckend verf&#252;gbare Breitbandnetze sind von &#252;berragender gesamtwirtschaftlicher und regionalpolitischer Bedeutung. F&#252;r einen z&#252;gigen Ausbau solcher Netze ist ein hohes Niveau an Informationen und Beratungsleistungen erforderlich. Dies wollen wir mit dem Breitbandb&#252;ro sicherstellen. Je besser B&#252;rger, B&#252;rgermeister und Landr&#228;te vor Ort informiert sind, desto schneller erreichen wir unsere Breitbandziele. Zu allen Fragen rund um Finanzierung und F&#246;rderung, Nutzung von Synergien, Leistungsf&#228;higkeit der Technologien oder laufende Vorhaben des Bundes gibt das Breitbandb&#252;ro kompetent Auskunft.&#8221;</p>
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		</item>
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		<title>Kommission ergreift Ma&#223;nahmen zur F&#246;rderung schneller und ultraschneller Breitbanddienste in Europa</title>
		<link>http://breitbandinitiative.de/news/kommission-ergreift-massnahmen-zur-foerderung-schneller-und-ultraschneller-breitbanddienste-in-europa</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 09:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Falenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Digitale Agenda: Kommission ergreift Ma&#223;nahmen zur F&#246;rderung schneller und ultraschneller Breitbanddienste in Europa Die Europ&#228;ische Kommission hat heute drei einander erg&#228;nzende Ma&#223;nahmen zur F&#246;rderung der Einf&#252;hrung und Verbreitung schneller und ultraschneller Breitbanddienste in der EU beschlossen. Das Paket umfasst eine Empfehlung der Kommission &#252;ber den regulierten Zugang zu Netzen der n&#228;chsten Generation, die Rechtssicherheit f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Digitale Agenda: Kommission ergreift Ma&#223;nahmen zur F&#246;rderung schneller und ultraschneller Breitbanddienste in Europa</strong></p>
<p>Die Europ&#228;ische Kommission hat heute drei einander erg&#228;nzende Ma&#223;nahmen zur F&#246;rderung der Einf&#252;hrung und Verbreitung schneller und ultraschneller Breitbanddienste in der EU beschlossen. Das Paket umfasst eine Empfehlung der Kommission &#252;ber den regulierten Zugang zu Netzen der n&#228;chsten Generation, die Rechtssicherheit f&#252;r die Telekom-Unternehmen schafft und ein ausgewogenes Verh&#228;ltnis zwischen der F&#246;rderung von Investitionen und der Wahrung des Wettbewerbs herstellt.<span id="more-844"></span> Es umfasst ferner einen Vorschlag f&#252;r einen Beschluss &#252;ber ein Programm f&#252;r die Funkfrequenzpolitik, mit dem unter anderem sichergestellt werden soll, dass ausreichend Funkfrequenzen f&#252;r drahtlose Breitbanddienste zur Verf&#252;gung stehen. Dritter Bestandteil des Pakets ist eine Mitteilung &#252;ber Breitbandnetze, die M&#246;glichkeiten aufzeigt, &#246;ffentliche und private Investitionen in Hoch- und Ultrahochgeschwindigkeitsnetze sinnvoll zu f&#246;rdern. Mit diesen Ma&#223;nahmen sollen die in der Digitalen Agenda f&#252;r Europa dargelegten Ziele erreicht werden, n&#228;mlich die Breitbandgrundversorgung aller EU-B&#252;rger bis 2013 sowie die Versorgung aller EU-B&#252;rger mit schnellen und ultraschnellen Breitbanddiensten bis 2020 (siehe IP/10/581, MEMO/10/199 und MEMO/10/200). Wie in der Strategie „Europa 2020 f&#252;r intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ (siehe IP/10/225) hervorgehoben wurde, sind Breitbandinfrastrukturen f&#252;r Wachstum und Besch&#228;ftigung in Europa von entscheidender Bedeutung.</p>
<p>Neelie Kroes, f&#252;r die digitale Agenda zust&#228;ndige Vizepr&#228;sidentin der Europ&#228;ischen Kommission, erkl&#228;rte dazu: „Schnelle Breitbandnetze sind so etwas wie digitaler Sauerstoff. Sie sind unverzichtbar f&#252;r Wachstum und Wohlstand in Europa. Mit diesen Ma&#223;nahmen k&#246;nnen wir sicherstellen, dass die Menschen in Europa das erstklassige Internet erhalten, das sie erwarten und verdienen, und somit auf die Inhalte und Dienste zugreifen k&#246;nnen, die sie sich w&#252;nschen.“</p>
<p>Das heute verabschiedete Paket umfasst folgende Elemente:</p>
<ul>
<li> eine Empfehlung der Kommission &#252;ber den regulierten Zugang zu Netzen der n&#228;chsten Generation (Next Generation Access, NGA), die ein gemeinsames Konzept f&#252;r die Regulierung des Zugangs zu neuen Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetzen vorsieht. Die nationalen Telekom-Regulierungsbeh&#246;rden werden verpflichtet, f&#252;r ein ausgewogenes Verh&#228;ltnis zwischen der erforderlichen F&#246;rderung von Investitionen und der Wahrung des Wettbewerbs zu sorgen. Dies erh&#246;ht die Rechtssicherheit aller Marktteilnehmer, was f&#252;r die F&#246;rderung von Investitionen in schnelle und ultraschnelle Breitbandnetze von entscheidender Bedeutung ist. Nach der EU-Rahmenrichtlinie f&#252;r die elektronische Kommunikation (2002/21/EG) m&#252;ssen die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass ihre Regulierungsbeh&#246;rden die Empfehlung der Kommission weitestgehend ber&#252;cksichtigen und alle etwaigen Abweichungen rechtfertigen (siehe MEMO/10/424).</li>
<li>einen Vorschlag der Kommission f&#252;r einen Beschluss des Europ&#228;ischen Parlaments und des Rates zur Festlegung eines 5-j&#228;hrigen Programms f&#252;r die Frequenzpolitik, das unter anderem eine effiziente Funkfrequenzverwaltung gew&#228;hrleisten soll. Dar&#252;ber hinaus soll dieses Programm insbesondere sicherstellen, dass bis 2013 ausreichend Funkfrequenzen f&#252;r drahtlose Breitbanddienste zur Verf&#252;gung stehen. Dies d&#252;rfte erheblich dazu beitragen, den Zugang von Menschen in abgelegenen Gebieten zu Breitbandnetzen zu erleichtern und innovative Dienste in ganz Europa verf&#252;gbar zu machen. Eine effiziente und wettbewerbsbestimmte Nutzung von Funkfrequenzen in der EU f&#246;rdert zudem Innovationen in anderen Bereichen und Sektoren, wie Verkehr und Umwelt (siehe MEMO/10/425).</li>
<li>eine Mitteilung &#252;ber Breitbandnetze, die einen umfassenden Rahmen zur Erreichung der in der digitalen Agenda gesteckten Ziele vorgibt. Insbesondere werden M&#246;glichkeiten beschrieben, &#246;ffentliche und private Investitionen in schnelle und ultraschnelle Breitbandnetze sinnvoll zu f&#246;rdern. Die EU-Mitgliedstaaten werden aufgefordert, nationale Breitbandpl&#228;ne f&#252;r Hochgeschwindigkeits- und Ultrahochgeschwindigkeitsnetze durchf&#252;hrungsreif auszuarbeiten und konkrete Umsetzungsma&#223;nahmen vorzulegen. Die Mitteilung geht zudem darauf ein, wie Investitionskosten verringert und Investitionen in Breitbandnetze mit &#246;ffentlichen Mitteln gef&#246;rdert werden k&#246;nnen, etwa durch eine bessere Nutzung von EU-Mitteln. Dar&#252;ber hinaus werden Pl&#228;ne der Europ&#228;ischen Kommission und der Europ&#228;ischen Investitionsbank angek&#252;ndigt, Finanzierungsinstrumente f&#252;r Breitbandnetze bereitzustellen (siehe MEMO/10/427).</li>
<li>Europa hat derzeit insgesamt die weltweit h&#246;chste durchschnittliche Breitbandverbreitung (24,8 %), doch in den Netzen besteht noch Entwicklungs- und Verbesserungsbedarf. So verf&#252;gen beispielsweise derzeit nur 1 % der Menschen in Europa zu Hause &#252;ber einen glasfasergest&#252;tzten Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss, aber bereits 12 % der Japaner und 15 % der S&#252;dkoreaner.</li>
</ul>
<p>Die Ma&#223;nahmen der Kommission sollen &#246;ffentliche und private Investitionen in schnelle und ultraschnelle Breitbandnetze mobilisieren, was wiederum die Nachfrage nach Breitbanddiensten erh&#246;hen und in der EU eine wirtschaftliche Aufw&#228;rtsdynamik einleiten wird.</p>
<p>Die „Digitale Agenda“ gibt ehrgeizige Breitbandziele vor, n&#228;mlich die Breitbandgrundversorgung aller EU-B&#252;rger bis 2013 und den Zugang aller EU-B&#252;rger zu Breitbandnetzen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabit pro Sekunde bis 2020. Gleichzeitig soll mindestens die H&#228;lfte der europ&#228;ischen Haushalte &#252;ber einen Breitbandzugang mit einer Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde verf&#252;gen.</p>
<p>Hintergrund</p>
<p>Schnelle und ultraschnelle Breitbanddienste k&#246;nnten unseren Alltag auf &#228;hnlich revolution&#228;re Weise ver&#228;ndern wie die Einf&#252;hrung der Eisenbahn vor mehr als 100 Jahren. Hochgeschwindigkeitsverbindungen erleichtern die Arbeit zu Hause und unterwegs. Sie schaffen die Grundlage f&#252;r neue interaktive Online-Dienste in verschiedenen Bereichen, wie etwa Bildung und Gesundheit (z. B. bei Ferndiagnosen). Au&#223;erdem erm&#246;glichen sie es kleinen und mittleren Unternehmen, ihre Kosten zu verringern und durch den Zugang zu so genannten „Cloud“-Diensten wettbewerbsf&#228;higer zu werden. Dar&#252;ber hinaus schaffen sie die Voraussetzungen f&#252;r ein neues Zeitalter digitaler, nutzergesteuerter und hochaufl&#246;sender Video-Dienste.</p>
<p>N&#228;here Informationen finden Sie im MEMO/10/426 und</p>
<p>http://ec.europa.eu/information_society/newsroom/cf/itemdetail.cfm?item_id=6070</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundesnetzagentur schlie&#223;t Zuordnung der Frequenzbl&#246;cke ab</title>
		<link>http://breitbandinitiative.de/news/bundesnetzagentur-schliesst-zuordnung-der-im-mai-ersteigerten-frequenzbloecke-ab</link>
		<comments>http://breitbandinitiative.de/news/bundesnetzagentur-schliesst-zuordnung-der-im-mai-ersteigerten-frequenzbloecke-ab#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 15:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Falenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesnetzagentur hat heute die im Mai abstrakt ersteigerten Frequenzbl&#246;cke in den Frequenzbereichen 800 MHz und 2,6 GHz zugeordnet. F&#252;r einen Gro&#223;teil der Frequenzbl&#246;cke musste ein Losverfahren durchgef&#252;hrt werden. Wie auch die Frequenzversteigerung erfolgte die Verlosung am Standort der Bundesnetzagentur in Mainz. Als Ergebnis des Zuordnungsverfahrens verf&#252;gt die Telefonica O2 Germany im 800 MHz Band [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesnetzagentur hat heute die im Mai abstrakt ersteigerten Frequenzbl&#246;cke in den Frequenzbereichen 800 MHz und 2,6 GHz zugeordnet. F&#252;r einen Gro&#223;teil der Frequenzbl&#246;cke musste ein Losverfahren durchgef&#252;hrt werden. Wie auch die Frequenzversteigerung erfolgte die Verlosung am Standort der Bundesnetzagentur in Mainz.</p>
<p>Als Ergebnis des Zuordnungsverfahrens verf&#252;gt die Telefonica O2 Germany im 800 MHz Band nun &#252;ber die ersten beiden Bl&#246;cke. Die beiden mittleren Bl&#246;cke wurden Vodafone und die beiden obersten Bl&#246;cke im 800-MHz-Band der Telekom Deutschland zugeordnet. Die Zuordnung der Frequenzbl&#246;cke im Bereich 2,6 GHz kann einer auf der Internetseite der Bundesnetzagentur ver&#246;ffentlichten &#220;bersicht entnommen werden.<br />
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&#8220;Da nunmehr alle versteigerten Frequenzbl&#246;cke zugeordnet sind, liegt die schnelle Breitbandversorgung auch auf dem Land jetzt in den H&#228;nden der Unternehmen&#8221;, betonte Matthias Kurth, Pr&#228;sident der Bundesnetzagentur. &#8220;Die Netzbetreiber k&#246;nnen nun ihre Netzplanung konkretisieren und ihre Netze z&#252;gig auf- und ausbauen. Insbesondere mit der Zuordnung der 800 MHz Frequenzen sind von regulatorischer Seite die Voraussetzungen daf&#252;r geschaffen, dass innovative Anwendungen entstehen k&#246;nnen und sich ein uneingeschr&#228;nkter Zugang zum schnellen Internet im Wettbewerb durchsetzen wird.&#8221;</p>
<p>Im Mai wurden f&#252;r den drahtlosen Netzzugang insgesamt rund 360 MHz aus den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz versteigert. Die Versteigerung der Frequenzbl&#246;cke an die vier Mobilfunknetzbetreiber E Plus Gruppe, Telefonica O2 Germany, Telekom Deutschland und Vodafone erfolgte &#252;berwiegend abstrakt und teilweise konkret.</p>
<p>&#8220;Durch die Versteigerung verf&#252;gen die Netzbetreiber &#252;ber zahlreiche neue Entwicklungsperspektiven. Das Spektrum ist das Sprungbrett in die Zukunft des Mobilfunks. Mit neuen Techniken kann sich Breitband per Funk zu einer echten Alternative zum Breitbandfestnetz entwickeln&#8221;, sagte Kurth.</p>
<p>Die konkret ersteigerten Frequenzbl&#246;cke wurden den erfolgreichen Bietern bereits im Wesentlichen im Anschluss an das Auktionsverfahren zugeteilt. Dies betrifft die Frequenzbereiche 1,8 GHz und 2 GHz, die nunmehr technologie- und diensteneutral genutzt werden k&#246;nnen.</p>
<p>F&#252;r die abstrakt ersteigerten Frequenzbl&#246;cke in den Frequenzbereichen 800 MHz und 2,6 GHz bestand f&#252;r die erfolgreichen Bieter zun&#228;chst die M&#246;glichkeit, sich innerhalb von drei Monaten einvernehmlich &#252;ber die Position der Frequenznutzungsrechte zu einigen. Nachdem eine Einigung zwischen den Unternehmen nicht zustande gekommen ist, war es Aufgabe der Bundesnetzagentur, die abstrakt versteigerten Frequenzbl&#246;cke in einem offenen und transparenten Verfahren zuzuordnen.</p>
<p>Mit Hilfe der Frequenzen im 800 MHz Bereich, der sog. Digitalen Dividende, sollen vor allem in den l&#228;ndlichen Regionen breitbandige Internetzug&#228;nge realisiert werden. Die drei Netzbetreiber Telekom Deutschland, Vodafone und Telefonica O2 Germany, hatten die Frequenzen im 800 MHz-Bereich ersteigert und unterliegen damit einer Aufbauverpflichtung zur Schlie&#223;ung der mit Breitband unterversorgten Regionen (sog. wei&#223;e Flecken).</p>
<p>&#8220;Die Bundesnetzagentur begr&#252;&#223;t im Sinne der Verbraucher eine koordinierte Vorgehensweise beim Netzaufbau in den unterversorgten Regionen, wenn dies in wettbewerbsrechtlich zul&#228;ssiger Weise geschieht&#8221;, erkl&#228;rte Kurth. &#8220;Das Thesenpapier zum Infrastruktur-Sharing von 2001 haben wir &#252;berarbeitet, um den inzwischen erfolgten technologischen Entwicklungen bei gleichzeitiger Beachtung der Technologieneutralit&#228;t Rechnung zu tragen. Zudem wurden gerade im Hinblick auf die Breitbandstrategie, insbesondere zur Versorgung der l&#228;ndlichen R&#228;ume, weitergehende Kooperationsm&#246;glichkeiten in Aussicht gestellt.&#8221;</p>
<p>Weitere Informationen zum Zuordnungsverfahren sowie zum Thesenpapier sind auf den <a href="http://www.bundesnetzagentur.de" target="_blank">Internetseiten der Bundesnetzagentur</a> zu finden.</p>
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		<title>Ansprechpartner in den Bundesl&#228;ndern</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 14:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Falenski</dc:creator>
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